Trainer- und Coachingausbildung

Die Ausbildungen zum Gesundheitstrainer Achtsamkeit GSA (FZR) sowie zum Focusing-Berater/Coach (FZR) begann ich in 2014 im Focusing-Zentrum Rheinland bei Dr. Sybille Ebert-Wittich und Stefan Ebert, Psychologisches Zentrum, Boppard (http://www.psychologischeszentrum.de). Einen dicken Dank Euch an dieser Stelle! Bis heute nehme ich kontinuerlich an Weiterbildungsmaßnahmen teil und bin überzeugt, genau richtig gelandet zu sein. Von diesem Landeplatz aus will ich das Gelernte und Erfahrene gern mit Euch teilen.

Und aufgrund dieses langjährigen Selbsterfahrungsprozesses lade ich Dich ein, mit mir ein Stück Deines Weges zu gehen: Ich begleite Dich und helfe Dir, den für Dich passenden Weg in Deine persönliche Verwandlung zu finden – heraus aus Routinen und Pflichtprogrammen, heraus aus Stress, Unzufriedenheit und innerer Zerrissenheit, hinein in ein leichteres Lebensgefühl!

Focusing – feeling fine – ich freue mich, von Dir zu hören.

Mein Weg …

Ich war ein ganz normales Kind, eine ganz normale Jugendliche und eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Leben und ganz normalen Problemen. Gar nichts Ungewöhnliches, wenn „normal“ zu sein bedeutet, das Leben über Kontrolle und Disziplin zu lenken. Sehr anstrengend auf die Dauer! Mich hat es gründlich in die Anpassung geführt  – sehr weit weg von mir selbst.

Während der letzten drei Jahrzehnte habe ich mich darum gekümmert zu lernen, mich mit mir selbst verbundener zu fühlen. Ich wusste lange nicht, wer ich bin, was ich  will, wohin meine Lebensreise gehen soll, und ich war mir lange Zeit selbst mein größter Kritiker.

In den Beruf bin ich gestartet mit einer Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und habe darauf aufbauend anschließend in verschiedenen Büroetagen einige Vorgesetzte unterstützt und ihnen assistiert. Meine Sache habe ich gut gemacht. Es – und ich – funktionierte und erst einmal reichte das. So läuft das halt, dachte ich, und es lief ja auch.

Bis ich unterschwellig immer häufiger bemerkte, dass ich ständig „ja“ sagte, wenn ich eigentlich „nein“ meinte. Dass meine so selbstverständliche, lange nicht entdeckte Grundstimmung von ängstlicher Anstrengung geprägt war, ich zeitweise in bedrückten Verstimmungen hing und mich wie von mir selbst getrennt fühlte. Weniger subtil waren die auftretenden gesundheitlichen Beschwerden, die sich immer deutlicher in meinen Alltag schoben – chronische Bronchitis, Sinusitis, Rücken, Haut, Allergien. Hier begann dann mein Weg, für mich und meinen Körper Verantwortung zu übernehmen und mich selbst besser kennen lernen zu wollen. Zunächst habe ich zahlreiche Bücher gelesen und viele Kurse belegt (Bioenergetik, Meditation, Yoga, holotropes Atmen, Selbsterfahrung, Selbstbehauptung, Kommunikation). Das eine oder andere davon konnte ich umsetzen und es gelang mir, weiter gut zu funktionieren. Aber es reichte nicht wirklich, meine innere Welt zu beleben.

Dann in 2014 lernte ich die Focusing-Selbsthilfemethode kennen. Ich beschäftigte mich intensiv mit meinen Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und lernte, sie nach und nach zu akzeptieren und mitzunehmen, statt sie immer „nicht haben und wegmachen“ zu wollen. Etwas in mir spürte: “Ja, das führt in die richtige Richtung und es fühlt sich gut an“. Es ging durchaus nicht so schnell wie ich es mir wünschte, aber mehr und mehr nahm ich eine wirklich körperlich gespürte Verwandlung wahr. Ich musste nichts mehr mit mir „machen“, mich nicht mehr optimieren, nicht besser, nicht anders sein. Ich war nicht mehr in einem ständigen Kampf mit mir selbst.

Durch Achtsamkeit finde ich heute häufiger die Lücke zwischen Reiz und Reaktion. Ich kann mich tatsächlich entscheiden, anders zu handeln als meine alten Muster und Gewohnheiten – die breit ausgebauten neuronalen Autobahnen – es mir vorgeben. Und mit Focusing habe ich eine unglaublich hilfreiche Entdeckung gemacht: Es gibt ein emotionales Navigationssystem, mit dem es mir gelungen ist, wie innen “aufzuräumen”,  jedem aufkommenden Gefühl einen Platz geben zu können, es nicht wegschieben, verdrängen oder verleugnen zu müssen. Ein neues Lebensgefühl konnte auftauchen – mein Leben ist heute gesünder, lebendiger und schwingungsfähiger. Ich kann gut mit mir selbst sein, mit meinen Mitmenschen und mit der Welt – trotz allem, was passiert.

Zustand heute: Eine ausgeglichenere Frau mit einem erfüllteren Leben und ganz normalen Problemen.